LEERGUT

ist ein Kunstprojekt in leer stehenden Läden in Denzlingen.
Es wird durchgeführt vom Fachbereich Bildende Kunst des Denzlinger Kulturkreises.

Veränderungen im Kaufverhalten der Bevölkerung und veränderte Marktkonzepte tragen dazu bei, dass vor allem kleine Geschäfte nicht mehr rentabel sind und geschlossen werden müssen.

LEERGUT setzt sich kreativ mit diesem Thema auseinander und füllt leere Läden mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln (Bild, Ton, Wort...)


Dauer: 03. bis 31. Oktober 2015
LEERGUT Homepage Innovationsfonds Kunst - Land stellt rund 1,4 Mio. Euro für 66 Projekte bereit
RESONANZEN                                          September 2015
Ein Fadenspiel

In den aufgeklappten Flügel mit gedrücktem rechten Pedal spielen die Instrumente Sopransaxofon und Fagott.
Es werden möglichst viele Töne in allen Lagen gespielt. Dadurch werden möglichst viele Saiten in Schwingung versetzt. Das Klavier hallt wider, verklingt, es tritt Stille ein.
Leise setzt das Klavier mit dem Grundton ein, der mit einem Faden in der Art des Bowed Piano gespielt wird. Mit dem Grundton des Flügels wird sukzessiv eine Kugel aus Lichtstrukturen auf die Innenseite des Flügeldeckels projiziert. Beide werden zu einer Konstanten in einem Kontinuum der Veränderungen. Saxofon und Fagott beginnen mit Techniken der Neuen Musik und des Jazz zu improvisieren.
Zur Inspirationsquelle für Saxofonistin und Fagottistin werden das Zwiegespräch der beiden Instrumente, Schwingungen und Widerhall des Flügels und das visuelle Gegenüber, das Pulsieren und die Bewegung der projizierten Kugel.
Die visuelle Ebene und das Improvisationskonzept wurden in kontinuierlicher Zusammenarbeit der vier Künstlerinnen, der bildenden Künstlerin, der Jazzmusikerin, der klassischen Musikerin und der Komponistin entwickelt.
Stadttrilogie                      Februar 2014 bis Juli 2015

Ein soziokulturelles Kunstprojekt in Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule, dem Mehrgenerationenhaus EBW und Radio Dreyeckland, Freiburg.
Im ersten Teil Expedition:Stadt, machten sich kleine Gruppen von SchülerInnen auf den Weg, um Freiburg zu entdecken. Die Ausflüge führten zu Orten, die für die „Expeditionsleiter“, ehrenamtliche des Mehrgenerationenhauses EBW, von persönlicher Bedeutung waren. Parallel zu den Touren wurden die Möglichkeiten fotografischen Ausdrucks mit Lochkameras und digitalen Kameras zu Dokumentationszwecken erforscht.
Im zweiten Teil, der Stadtteilexpedition, wurde das Lebensumfeld im Stadtteil Weingarten untersucht. Bildnerisches Mittel waren Fotogramme. Fundstücke, die während der Expeditionen aufgesammelt worden waren, wurden auf Fotopapier als Bildgeschichten in Szene gesetzt. Außerdem wurde das nachbarschaftliche Netzwerk weiter vertieft.
Im letzten Teil, den Stadtgesprächen, wurden Bilder, die wir als Fotogramme gestaltet hatten, in Freiburg City an öffentlichen Orten aufhängt. Mit VertreterInnen der Stadt, haben wir bei dieser Gelegenheit kurze Interviews geführt, mit dem Versuch, den Ruf Weingartens aufzuwerten. Die Interviews wurden zum Ende des Projektes über Radio Dreyeckland gesendet. Jeder Teil der Trilogie wurde mit einer kleinen Dokumentation und einer Ausstellung abgeschlossen.
Schüler bringen Weingarten ins Gespräch (Badische Zeitung) Stadtgespräche: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule im Gespräche
mit Personen des öffentlichen Lebens in Freiburg - Zum Anhören - siehe unten
weg - das trinationale Festival des Spazierens         09. bis 11. Mai 2014

Reflexionsbündel

Zu Ihrem Spaziergang von Huningue zur Passarelle nach Weil am Rhein, bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Camera obscura, eine kleine Schachtel mit einem Loch darin, ausgehändigt. Unterwegs sollte dieses Loch einmal geöffnet werden und das Licht der Umgebung einfallen. Alle bei diesem Spaziergang entstandenen Bilder wurden als Reflexionsbündel zusammen gefasst.
Das Bündel war während des Festivals auf dem Dreispitzareal in Basel zu sehen.
weg – das trinationale festival des spazierens
„starke Köpfe“                                      2012
ein soziokulturelles Kunstprojekt

„starke Köpfe“
eine Bestandsaufnahme zum Thema Generationenwandel

Die Stadtteile mit den höchsten Anteilen an Migrantinnen und Migranten in Freiburg wurden durch das Projekt „starke Köpfe“ vernetzt und in den Fokus der Stadt gestellt.
Um dies zu erreichen, wurden mit 115 Vorschulkindern aus 10 Kindertagesstätten (mit Migrationsanteilen von 30 % und mehr) Lochkameraworkshops durchgeführt.
Die Spannung und Freude, mit diesem einfachen Verfahren umzugehen und sich gegenseitig zu fotografieren, setzte den Motor Integration von selbst in Gang.
Während der Ausstellung im öffentlichen Raum waren an 180 Litfaß-Säulen im Stadtgebiet von Freiburg 10 Motive der während der Workshops entstandenen Bilder zu entdecken. Jedes Bild war mit einer Tugend versehen.
Starke Köpfe - ein Kunstprojekt mit mehr als 100 Vorschulkindern (Badische Zeitung) Starke Köpfe - ein Kunstprojekt mit mehr als 100 Vorschulkindern (kulturelle-bildung-freiburg)
365

Begonnen wurde das Projekt am 04.März 2010 (meinem Geburtstag), beendet am 03. März 2011.
365 Tage lang habe ich 1 x täglich einen für diesen Tag besonderen Ort, besondere Ansicht, besonderen Moment mit der Camera obscura eingefangen.
Auf der Camera obscura vermerkte ich jeweils Datum, Uhrzeit und den Zeitraum, für den ich die Blende geöffnet hatte.
Während dieser Tage bin ich von meiner Geburtsstadt Nürnberg nach Gundelfingen bei Freiburg umgezogen.
Mit dem alltäglichen Lichtsammeln wird dieser Umbruch visualisiert.
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Stadtgespräche: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule im Gespräch
mit Personen des öffentlichen Lebens in Freiburg - Zum Anhören
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